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Patenschaftsprojekt für Jugendliche ohne Lehrstelle oder Beschäftigungsmöglichkeit - Stand Nov.08

Patenschaftsprojekt für Jugendliche ohne Lehrstelle oder Beschäftigungsmöglichkeit.

Im Jahr 2008 wurde die erfolgreiche Arbeit des Patenschaftsprojekts mit Fokussierung auf den Hauptschulbereich fortgeführt. 7 Paten und Patinnen arbeiteten auf ehrenamtlicher Basis bei der Begleitung vieler Jugendlicher mit.
Am 27. Februar 2008 fand ein Schüler-/Elternabend statt im Musiksaal der Hauptschule statt. Neben den Paten, Eltern und Schülern waren auch ein Vetreter der Arbeitsagentur sowie ein Betreuer des Arbeitsamts, der interessierte Schüler zusätzlich während der Schulzeit unterstützte, anwesend. Insgesamt betreute das Patenschaftsprojekt im Jahr 2008 35 Schüler und Schülerinnen. Mit 13 Schülern wurde der übliche " Betreuungsvertrag" abgeschlossen, der ein intensive Betreuung durch Paten vorsieht.

Im Jahr 2008 war die sich abzeichnende Entspannung auf dem Lehrstellenmarkt auch in Freilassing spürbar. So konnten viele Schüler mit relativ wenig zusätzlicher Hilfestellung ( grundsätzliche Orientierungshilfen, Überprüfung der Bewerbungsunterlagen, Bewerbungstraining) eine Lehrstelle finden. Bezeichnend für die Situation war auch, dass es einigen Schülern gelungen ist ihre " Wunschlehrstelle" zu finden.

Am Ende des Schuljahres 2007/2008 konnten für alle 13 Schüler, die im Patenschaftsprojekt intensiv betreut wurden, eine Zukunftslösung gefunden werden. Die Berufsbereiche sind breit gestreut und reichen vom
Einzelhandel, handwerklichen Berufen, Bürobereich bis hin zu Fachschulen. Der Einsatz der Paten war also auch in diesem Schuljahr sehr erfolgreich.

Weiterhin problematisch bleibt ein unvesorgter Rest, der keinerlei Eigeninitiative zeigt und einer besonderen Betreuung, die die Möglichkeiten von ehrenamtlichen Paten übersteigt, bedarf. Zukünftig muss für allem für diese Klientel eine besondere Form der Betreuung gefunden werden.

Für das kommende Jahr ist grundsätzlich eine weitere Entspannung auf dem Lehrstellenmarkt zu erwarten. Die immer häufiger geäußerte Vermutung, das einheimische Be triebe in naher Zukunft um Lehrlinge kämpfen
müssen, scheint realistisch.

Für den AK Hauptschule - Georg Simmerl


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